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Appreciative Inquiry |
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Aus unserer Erfahrung mit Organisationen wissen wir, dass dort viel mehr Potenziale schlummern als oft vermutet werden. Das heißt, wir sollten auch viel mehr auf die Potenziale einer Organisation achten, um diese positiven Faktoren zum Wachsen zu bringen und die Identifikation der Mitglieder der Organisation zu erhöhen (sie nehmen ihre eigene Organisation dann zunehmend positiv wahr). Wenn wir also unsere Aufmerksamkeit auf diese Potenziale richten, dann nimmt dadurch automatisch das Gute zu, das der Organisation bisher schon zu Erfolg verholfen hat. Das dafür geeignete methodische Vorgehen heißt
Appreciative Inquiry (direkt übersetzt = wertschätzende Erkundung). Es wurde in den letzten Jahren in Amerika entwickelt und mit großem Erfolg eingesetzt.
Das Vorgehen folgt dem so genannten 4-D-Zirkel und beginnt mit dem Erkunden, Verstehen und Wertschätzen, von dem was (in Bezug auf Kernthemen der Organisation) bereits da ist:
In dieser Phase wird mit wertschätzenden Interviews gearbeitet, woraus sich auch der Name des Ansatzes erklärt. In diesen Interviews wird ganz gezielt nach brillanten Facetten und außergewöhnlichen Erlebnissen der Gesprächspartner in der Organisation gefragt. Hier werden die guten Geschichten, Ereignisse, Erfahrungen, Erfolge und Erfolgsrezepte der Menschen und der Organisation als Schatz gehoben, der bisher nicht allgemein bewußt war und daher nicht als Ressource zur Veränderung und Weiterentwicklung zur Verfügung stand. Diese Interviews sind Kernstück und Basis aller nachfolgenden Schritte.
Es folgt eine Phase, in der mittels kreativer Methoden Zukunftsvisionen für die Organisation mit deren entsprechenden Kernthemen erarbeitet werden.
Von diesen Zukunftsvisionen ausgehend wird im dritten Schritt gestaltet, wie die Zukunft in der Organisation aussehen soll.
Danach werden konkrete Schritte zur Umsetzung geplant und vereinbart.
Diese Arbeitsweise ist für jede Teilnehmergruppe motivierend und belebend. Wir setzen sie insbesondere in der Teamentwicklung ein.
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