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Moderation |
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Moderation ist die wohl bekannteste Methode zur Leitung von Gruppen. Sie findet vor allem in moderierten Besprechungen und Workshops ihren Einsatz. Die Bandbreite der Spielarten reicht vom beinahe schon klassischen Qualitätszirkel bis hin zu Großgruppeninterventionen wie Open-Space- oder Zukunftskonferenzen.
Ihnen gemeinsam ist: Eine Gruppe trifft sich, um in einer begrenzten Zeitspanne zu einer konkreten Aufgabenstellung gemeinsam Ergebnisse zu erarbeiten.
Um effektiv und zielorientiert voranzukommen, wird eine Moderation von einem Moderator begleitet. Der Moderator unterstützt und fördert den Prozess, indem er ausgleicht und dafür sorgt, dass jeder Teilnehmer aktiv beteiligt ist. Er gibt damit keine inhaltlichen Inputs wie der Trainer und besitzt auch keine fachliche oder hierarchische Autorität. Er zeigt sich vielmehr verantwortlich für die bestmögliche Arbeitsfähigkeit der Gruppe und achtet auf die Qualität der Kommunikation.
Um dies zu gewährleisten, sind von den Teilnehmern bestimmte Spielregeln einzuhalten:
- Alle sind für die Erreichung der Ziele mitverantwortlich.
- Alle Teilnehmer sind gleichwertige und gleichberechtigte Partner.
- Die Teilnehmer arbeiten konsequent an der Sache, Aufgabe, Problemlösung und stellen ihre persönliche Ambitionen zurück.
- Alle Beteiligten bemühen sich um Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit.
- Möglichst alle Aussagen, Ergebnisse und Maßnahmen werden visualisiert.
- Die Ergebnisse werden gemeinsam getragen.
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